Gefaessklinik_Tsantilas_Augsburg_Aerzteteam

FAQ

Was sind Krampfadern?

Durch Bindegewebsschwäche kommt es zu einer Erweiterung der Venen.
Man nennt sie dann Krampfadern. Dies tritt meist an den Beinen auf, kommt aber auch am After in Form von Hämorrhoiden vor. Die Ursache der Bindegewebsschwäche ist noch nicht ausreichend erforscht.

Welche Beschwerden entstehen durch Krampfadern?

Am häufigsten kommt es zu Schwellungen an den Unterschenkeln und
im Bereich des Fußrückens, vor allem bei warmem Wetter. Wenn Sie längere Zeit auf der Stelle gestanden haben oder die Beine bei längerem Sitzen kaum bewegen, kann ein Spannungsgefühl in den Waden auftreten und Sie können evtl. sogar tiefe Dellen mit dem Daumen am Knöchel eindrücken.

»Meine Beine fühlen sich abends bleischwer an« 
lautet eine häufige Klage. Oft tritt auch ein Brennen und Jucken an den Unterschenkeln auf.

Wie kommen Krampfaderbeschwerden zustande?

90 Prozent des Blutes fließen über die tiefen Venen zum Herzen zurück. Die tiefen Venen verlaufen in der Nähe der Knochen und sind von Muskulatur umgeben. Sie werden bei jedem Schritt durch Anspannung der Muskeln ausgepresst. Durch Klappen in den Venen wird ein Zurückfließen des Blutes in die Beine verhindert und das venöse Blut gelangt so in den Körper zurück.

 

Im Fettgewebe und der Haut liegen zwei größere und zwei kleinere Stammvenen, die beim Venengesunden etwa 8 Prozent des Blutes aus den Beinen zum Körper zurückleiten. Diese Venen haben keinen äußeren Halt durch Muskulatur und erweitern sich deshalb bei Bindegewebsschwäche besonders. Die taschenförmigen Venenklappen werden undicht und das Blut staut sich in die Beine zurück. Besonders im Stehen sickert Wasser durch die Zellenwand und führt zu Schwellungen. Durch Hochlagerung der Beine wird der Rückstrom des Blutes verbessert und die Spannung in den Waden
lässt nach. Morgens sind deshalb die Beine meist wieder abgeschwollen.

 

Zwischen oberflächlichen und tiefen Venen gibt es an bestimmten Stellen direkte Verbindungen – die Perforansvenen. Auch hier können die Venenklappen zerstört sein und Beschwerden auftreten.

Verändert sich die Haut bei Krampfaderbeschwerden?

Zu den typischen Hautveränderungen zählen neben den erweiterten sichtbaren Venen juckende oder brennende Hautausschläge an den Knöcheln (Stauungsekzem). Nach Jahren kann es zu einer braunen Verfärbung der Haut kommen und eventuell zu einem schmerzhaften Unterschenkelgeschwür (»offenes Bein«).

Welche Risiken und Komplikationen entstehen bei Nicht-Behandlung?
Venenentzündungen und Thrombose

Durch die langsame Blutströmung in den Krampfadern können Blutgerinnsel entstehen, welche die Venen verstopfen. Venenentzündungen mit Ausbildung von schmerzhaften, druckempfindlichen Strängen unter der Haut sind die Folge. Die Haut ist dann überwärmt und gerötet. Wenn eine Verstopfung durch Gerinnselbildung in den tiefen Venen auftritt, sprechen wir von einer Phlebothrombose. Dies hat meist einen Dauerschaden an den Klappen der tiefen Venen zur Folge.

Wird die Thrombose sofort erkannt und durch Blutverdünnung und Kompressionsstrümpfe behandelt, lassen sich Dauerschäden häufig vermeiden.

 

Lungenembolie

Ein abgelöstes Blutgerinnsel aus den tiefen Venen kann in die Lunge geschwemmt werden und verstopft dann die Lungenadern.

 

Krampfaderblutung

Oberflächlich liegende Krampfadern sind leicht verletzlich und platzen (selten) auch von allein. Eine kräftige Blutung ist die Folge. Sollte Ihnen dies passieren, so drücken Sie einfach mit dem Daumen auf die Stelle und legen Sie das Bein hoch. Die Blutung hört dann sofort auf und Sie können einen Druckverband anlegen.

Wie kann man Krampfadern vorbeugen?

Natürlich bleibt Ihre angeborene Bindegewebsschwäche auch nach einer Operation noch weiterbestehen. Folgen Sie deshalb den folgenden Regeln für Ihre Venengesundheit:

  • Den Tag mit kalten Beingüssen beginnen.
  • Hitze führt zur Erweiterung der Venen und zur Förderung von Krampfaderbildungen. Sauna bitte nur im Liegen – anschließend kalter Guss.
  • Bewegung ist besser als Stehen auf der Stelle.
  • Vermeiden Sie beim Sitzen das Überschlagen der Beine. Durch die Stauung erhöht sich der Druck auf die Venen des Unterschenkels.
  • Vermeiden Sie das Tragen von Strümpfen mit engen Bündchen.
  • Während der Schwangerschaft und Stillzeit stellt das frühzeitige
  • Tragen von Kompressionsstrümpfen die einzig sinnvolle Behandlung dar.
  • Beim Sitzen Beine hochlagern!
  • Auch nachts beim Schlafen Beine hochlagern!
  • Bei Schmerzen im Bein rechtzeitig einen Arzt aufsuchen!
Die Untersuchung der Krampfadern

Die genaue und vollständige Schilderung Ihrer Beschwerden ist sehr wichtig, besonders wenn eine Thrombose in der Vergangenheit vorgelegen hat. Betrachten und Betasten der Beine im Stehen bringen wesentliche Erkenntnisse. Durch die schmerzlose Ultraschalluntersuchung (Doppler, Farbduplex) kann die Blutströmung in den Venen hör- und sichtbar gemacht werden. Wir können hierdurch das Ausmaß des Venenschadens bestimmen.

Was kann man ohne Operation gegen Krampfadern tun?

Eine Stauung mit Anschwellen der Beine wird vermieden durch konsequentes Tragen von ärztlich verordneten Kompressionsstrümpfen oder tägliches straffes Wickeln der Beine. Richtiges Wickeln will gelernt sein:

Wird ein Bein unten locker und oben straff gewickelt, so verschlimmert sich die Stauung, da das Blut durch die Abschnürung nicht zum Herzen zurückfließen kann.

Bei dieser Behandlungsform ist tägliches sachgerechtes Wickeln der Beine – besser eine Gummistrumpfbehandlung – lebenslänglich erforderlich, da sich das Krampfaderleiden niemals von alleine zurückbildet. Durch den Druck des Kompressionsstrumpfes werden die Beschwerden verringert, aber nicht behoben.

Wie hilft die Verödungsbehandlung bei Krampfadern?

Bei der Verödung wird in die Krampfader ein Medikament eingespritzt. Durch festes Wickeln der Beine oder Klebeverbände werden die Venen plattgedrückt und verkleben miteinander. Das Blut kann nicht mehr durch die Vene fließen und sie wird unsichtbar. Meist bildet sich ein Blutgerinnsel in der Vene, das entleert werden muß. Die Verödung kann auch zu Pigmentflecken führen. Das sind bräunliche Verfärbungen an der verödeten Stelle, die kaum verschwinden.

Warum reicht die Verödung allein oft nicht aus?

Die oberflächlichen Venen des Beines münden in der Leiste in die tiefe Beinvene. Von dort gelangt das Blut über die Beckenvene und die untere Hohlvene zum Herzen. Damit im Stehen das Blut nicht in Richtung der Füße abfließt, gibt es in den tiefen und oberflächlichen Venen »Ventile« -die Venenklappen-, die einen Rückfluss verhindern.

Wenn die Venenklappen der oberflächlichen Stammvenen durch Bindegewebsschwäche nicht mehr schließen, lastet ein hoher Druck auf den oberflächlichen Venen. Die Verklebung der Venen durch Verödung hält diesem Druck meist auf Dauer nicht stand.

Die Venen werden wieder für das Blut durchgängig und sichtbar. Auch die Beschwerden kehren in diesem Fall zurück.

Erhöhter Druck auf die Venen tritt im Alltag häufig auf:
  • jedes Mal, wenn Sie etwas Schweres heben,
  • jedes Mal, wenn Sie husten,
  • jedes Mal, wenn Sie beim Stuhlgang auf der Toilette pressen,
  • jedes Mal, wenn Sie Sport treiben und die Bauchmuskeln anspannen.

Die Entscheidung, welche Behandlung für Sie notwendig ist, treffen wir an Hand der Ergebnisse der Ultraschalluntersuchung.

Was kann man durch Opartion gegen Krampfadern tun?

Beim Krampfaderleiden strömt das Blut durch die tiefen Venen des Beines bis zur Leiste und dann über die schlussunfähigen Klappen der oberflächlichen Venen wieder zurück in das Bein. Durch die Operation wird in der Leiste (oder Kniekehle) die Verbindung zwischen oberflächlichen und tiefen Venen unterbrochen, so dass das Blut nicht mehr zurückstaut.

 

Da 90 Prozent des Blutes ohnehin seit der Geburt durch die tiefen Venen des Beines zum Herzen zurückströmt, stellt die Entfernung der oberflächlichen Venen keine Gefahr für Sie dar. 

Die Operation wird in jedem Fall nur durchgeführt, wenn der Abstrom des venösen Blutes gewährleistet ist. Dies gilt vor allem auch dann, wenn schon eine Thrombose der tiefen Venen früher vorlag. Die Entscheidung, ob eine Operation nach tiefer Venenthrombose möglich ist, treffen wir anhand der Ultraschalluntersuchung.

 

Nach der Operation fließt das Blut wie immer über die tiefen Venen zum Körper ab. Es ist nicht richtig, dass das Blut sich »neue Wege« suchen muss. Es ist auch nicht richtig, dass eine Operation nach tiefer Thrombose grundsätzlich nicht möglich ist.

Kommen Krampfadern nach der Operation wieder?

Oft hören Sie diesen Einwand von Patienten, die in den 60er oder 70er Jahren operiert wurden. Aber die Venenchirurgie hat in den letzten Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gemacht.

Venen, die operativ entfernt wurden, wachsen niemals nach, aber andere kleine Venen können an Umfang zunehmen und sichtbar werden.

Sie müssen zur Kenntnis nehmen, dass niemand die Ursache Ihrer Bindegewebsschwäche kennt oder heilen kann. Die operative Behandlung erfolgt nur in den jetzt sicher kranken Bereichen. Ob andere Venenbezirke, die jetzt noch gesund sind, später auch erkranken werden, kann kein Mensch vorhersehen.

Die kleinen Venen oder Besenreiser, die auch nach korrekter Operation auftreten können, sind in der Regel »nur« ein kosmetisches Problem und verursachen keine Beschwerden.

Wie werden Krampfadern operiert?

Über einen Schnitt in der Leiste wird die Verbindung zwischen oberflächlichen und tiefen Venen unterbrochen. Soll die Stammvene entfernt werden, so führt man eine Sonde in die Vene ein, die über einen zweiten Schnitt am tiefsten Insuffizienzpunkt ausgeleitet wird. Alle anderen sichtbaren Krampfadern werden dann über zusätzliche kleine (3 mm).

Einstiche möglichst vollständig entfernt. Anschließend wird die lange Stammvene herausgezogen und das Bein straff gewickelt. Eine zweite Stammvene verläuft von der Kniekehle zum Außenknöchel. Diese Vene kann auf die gleiche Weise entfernt werden.

Die Endovaskuläre Operationsverfahren

Bei den endovaskulären Operationsverfahren handelt es sich um minimal invasive gefässchirurgische Verfahren, die die kranke Stammvene von innen (endovaskulär) mittels Radiowellenen-Laserenergie oder Kleben verschließen und damit im Normalfall die gesunde, natürliche Durchblutung wiederhergestellt wird.

Wie verläuft die ambulante Operation?
  • Durch die Weiterentwicklung der Operationstechnik und der Erfahrung des Operateurs und des Narkosearztes und deren Teams sind beide Operationsverfahren ambulant, ohne Klinikaufenthalt in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose, möglich.
  • In unserer Praxisklinik entsprechen die räumliche Ausstattung, die Überwachungsmöglichkeiten und die Instrumente Krankenhausstandard. Alles ist aber weniger angsterregend als im Krankenhaus, überschaubarer: einfach positiver.
  • Die postoperative Nachsorge ist engmaschig. Operateur und Narkosearzt sind nach der Operation selbstverständlich immer erreichbar. Das Risiko einer Wundheilungsstörung ist ausgesprochen gering.
  • Bei einem ambulanten Eingriff haben Sie die Gewissheit, von erfahrenen Fachärzten operiert zu werden. Diese waren jahrelang in Krankenhäuser tätig und sind in der Behandlung der jeweiligen Operation sehr routiniert. Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge in einer Hand. Einfach optimal.
  • Patienten für eine ambulante Operation werden vom Narkosearzt nach strengen Regeln ausgewählt. Aber auch für ein aufwendiges Narkoseverfahren ist dank der Fortschritte in der Medizin
  • ein Krankenhaus nicht mehr erforderlich. Der Narkosearzt verfügt über die gleichen Narkose- und Überwachungsgeräte wie im Krankenhaus. Er überwacht alle lebenswichtigen Funktionen während des Eingriffs und anschließend im Ruheraum bis hin zur Entlassung. In der Regel kann der Patient 3 bis 4 Stunden nach dem Eingriff nach Hause. Und zu Hause ist es einfach angenehmer, auch nach der Operation.
Welche Vorbereitungen muss der Hausarzt für die Operation in der Gefässklinik machen?

Bitte sprechen Sie rechtzeitig vor der Operation mit Ihrem Hausarzt und lassen Sie die erforderlichen Vorbereitungen durchführen. Die Tests sollten nicht älter als 14 Tage sein.

Labor: Kl. BB, Quick, bei Begleiterkrankungen entsprechend auch weitere Werte

EKG: Bei kardiopulmonalen Begleiterkrankungen oder über 40. Lebensjahr

RÖ-Thorax: über 65 Jahre bei kardipulmonalen Erkrankungen

Bitte bringen Sie alle Befunde zum Sprechstundentermin (einen Tag vor der Operation) mit. Die genaue Uhrzeit für die Operation wird Ihnen am Sprechstundentermin mitgeteilt.

Nach der Operation können Sie die Unterlagen für Ihren Hausarzt wieder mitnehmen.

Wie bereite ich mich auf die Operation in der Gefässklinik vor?

Am Tag vor der OP enthaaren (Enthaarungscreme) Sie bitte Ihre Beine selbst.
Benötigen Sie eine Krankmeldung? Bitte teilen Sie uns dies bei der Anmeldung mit!

Bei einer Operation am Vormittag dürfen Sie ab Mitternacht vor der Operation nichts essen und nicht rauchen.

Letztes Getränk, das heißt klare Flüssigkeit wie z. B. Wasser, 2 Stunden vor der geplanten OP.
Bitte duschen oder baden Sie am Abend vor der Operation oder morgens am OP-Tag.
Die Zeichnungen nicht wegrubbeln.

Entfernen Sie Make-Up, Hautfette, Lippenstift und Nagellack am Abend vor der Operation. Lassen Sie Ihren Schmuck bitte zu Hause. Kommen Sie in lockerer und bequemer Bekleidung, weiten Socken und Schuhen. Bringen Sie Ihren medizinischen Kompressionsstrumpf mit.

Wie verläuft der Operationstag in der Gefässklinik?

Kommen Sie zur Operation bitte in den 1. Stock. Eine Arzthelferin wird Sie empfangen und Ihnen bei allem Weiteren behilflich sein.

Informieren Sie uns über akute Infekte (Grippe, Bronchitis, Husten, Magen-Darm-Infekt). Halten Sie bitte den Anästhesie-Fragebogen und die Befunde Ihres Hausarztes bereit. Sie werden in den OP gerufen. Entleeren Sie vor der Operation die Blase!

Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn Sie etwas warten müssen, bis Ihr OP-Saal frei ist. Die Dauer einer Operation läßt sich nicht genau vorhersagen.

In der Patientenschleuse ziehen Sie sich um. Sie bekommen ein OP-Hemd, eine Kopfhaube und werden in den OP gebracht. Kleider, Uhr, herausnehmbare Zahnprothesen, Kontaktlinsen legen Sie bitte in einen abschließbaren Schrank.

Im OP

Wir messen Ihren Blutdruck und legen eine Infusion an. Überwachungsgeräte zur Kontrolle von Herz, Kreislauf und Atmung werden angeschlossen. Das OP-Gebiet wird desinfiziert und abgedeckt.

Wenn es soweit ist, beginnen wir mit der Narkose. Durch die Kanüle an Ihrem Arm erhalten Sie ein Betäubungsmittel, nach wenigen Augenblicken werden Sie müde und schlafen ein.

Narkose

Die heutige Narkose ist eine sichere und gut verträgliche Methode. Schwere Anästhesiezwischenfälle sind selbst bei gesundheitlichen Vorbelastungen sehr selten. Um Zwischenfälle zu vermeiden werden alle lebenswichtigen Organfunktionen durch moderne Apparate genau überwacht und gesteuert. Der Narkosearzt bleibt während des Eingriffs ständig an Ihrer Seite. Auch die Lagerung auf dem Operationstisch wird sorgfältig überprüft, um Nervenschäden durch Druck oder Zerrung zu vermeiden.

Aufwachraum

Wenige Minuten nach OP-Ende sind Sie wach und werden in ein Bett im Aufwachraum gelegt. Krampfaderoperationen hinterlassen üblicherweise so gut wie keine oder erträgliche Schmerzen. Sollten Sie ein Schmerzmittel benötigen, was individuell sehr unterschiedlich ist, erhalten Sie selbstverständlich ein Medikament. Auch im Aufwachraum sind Sie unter ständiger Betreuung und Überwachung und können ca. 4 Stunden später sicher und schmerzfrei die Klinik in Begleitung verlassen. Für zu Hause bekommen Sie ausreichend wirksame Schmerzmittel mit.

Heimfahrt

Am Operationstag dürfen Sie nicht selbst Autofahren! Lassen Sie sich von Angehörigen oder Freunden abholen, und sorgen Sie bitte dafür, dass Sie zu Hause nicht alleine sind.

Abholung

Ihre Begleitperson soll im Aufwachraum unter Telefonnummer (0821) 502 82-25 die Abholzeit erfragen.
Parken Sie in unserer Tiefgarage unter dem Gebäude; Zufahrt über Max-Josef-Metzger Str. 3a. Fahren Sie bequem mit dem Fahrstuhl in den 1. Stock.

Wie verhalte ich mich nach dem Eingriff?

Sie verlassen einige Stunden nach der Operation die Praxis und lassen sich möglichst von Ihren Angehörigen mit dem Auto abholen. Sollten sich nachts Probleme ergeben, so können Sie uns telefonisch über die Notfallnummer erreichen. Bei inzwischen über 20.000 in unserer Tagesklinik ambulant operierten Patienten ist es noch nie zu gefährlichen Komplikationen gekommen.

  • Am OP-Tag und danach nach Rücksprache mit uns- nicht selbst Auto fahren.
  • Normale Mahlzeiten sind wieder erlaubt. (Viel trinken! z.B. Säfte, Wasser)
  • Nehmen Sie die verordneten Medikamente so ein, wie wir es mit Ihnen besprochen und auf dem Rezept vermerkt haben.
  • Kompressionsverbände können besonders bei dicken Oberschenkeln verrutschen und durch Faltenbildung Schmerzen verursachen, die durch Korrektur des Verbandes prompt beseitigt werden. Sollte dies vorkommen: Bitte ärgern Sie sich nicht die ganze Nacht, sondern rufen Sie uns – auch nachts – an!
  • In einzelnen Fällen können harmlose Nachblutungen in der Leiste auftreten, die durch eine einfache Kompression leicht beherrscht werden. Großangelegte statistische Erhebungen weisen auf, dass es in einem von 5.000 Fällen zu einer Lungenembolie kommen kann. In ähnlichem Größenverhältnis ist die Entstehungsgefahr von Thrombosen.

Die beste Vorsichtsmaßnahme besteht in frühem Aufstehen und Umhergehen, das durch das ambulante Operieren gefördert wird.

  • Wir rufen Sie am Abend nach dem Eingriff an und erkundigen uns nach Ihrem Befinden
  • Wenn der Verlauf nach der Operation Sie nicht zufriedenstellt, oder Sie Probleme haben sollten, sprechen Sie bitte mit uns sofort darüber.
  • Wenn außerhalb der Sprechzeiten zu Hause außergewöhnliche Ereignisse auftreten, z.B. Fieber, starkes Durchbluten des Verbandes, größere Schmerzen oder schwere Kreislaufstörungen, wenden Sie sich bitte an unsere Notfallnummer: 0151/ 55217900
Benötige ich eine Nachsorge?
Die Behandlung nach der Operation

Erster Verbandswechsel nach ein bis zwei Tagen in der Praxis; Entfernen der Klammerpflaster nach einer Woche.

Wie können Sie durch Ihr Verhalten zum Gelingen der Operation beitragen?
Sie sollen sich schon am Operationstag maßvoll bewegen und laufen:
Lieber liegen oder laufen, als stehen oder sitzen!

 

Die Behandlung nach Abschluss der Wundheilung

Da Ihre Bindegewebeschwäche nicht heilbar ist und durch die Operation nur bereits erkrankte Venen entfernt wurden, sind Nachuntersuchungen notwendig.

Im Laufe der Jahre kann es zu Erweiterungen von Venen kommen, die zum Operationszeitpunkt gesund waren. Bei erneuten Beschwerden oder sichtbaren Veränderungen schafft eine erneute Untersuchung Klarheit.

Durch eine Untersuchung im Stehen wird geprüft, ob noch Krampfaderreste sichtbar sind. Verbliebene Krampfaderreste werden nach vorheriger Planung verödet oder, falls nötig, in örtlicher Betäubung ambulant und in der Regel ohne Arbeitsausfall entfernt.

Unser Service – die Nachsorge
3 Monate nach der Operation führen wir eine Kontrolluntersuchung durch. Dabei wird das Venensystem überprüft und mit den Messergebnissen vor der Operation verglichen.

Weitere Kontrollen erfolgen je nach Befund

nach 6 Monaten und danach jährlich. Halten Sie diese Kontrollen ein, damit wir eventuell neu aufgetretene Krampfadern rechtzeitig behandeln können.

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Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend beantworten wir Ihnen gerne die von Patienten am häufigsten gestellten Fragen zu ihrem Venenleiden und geben Ihnen Auskunft über Krampfadern und deren Behandlung.

Wie können wir Ihnen helfen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.